Büttenpapier

Traditionsreiche Briefumschläge und Briefpapiere aus hochwertigem Büttenpapier.

Briefpapier aus echtem Büttenpapier dürfte sicher eines der edelsten Papiere für Ihre persönliche Korrespondenz, aber auch für anspruchsvolle Dokumente wie Verträge oder Urkunden sein. Der unverwechselbare Charme echter Büttenränder entsteht durch den faserig verlaufenden Papierrand, der bei der Herstellung von Büttenpapieren entsteht. Jedes Blatt wird hierbei mittels eines Siebes einzeln aus der Bütte geschöpft und verbleibt als Faservlies auf dem Sieb. Im Nachgang wird der Bogen getrocknet. Echte Büttenränder werden am Rand fühlbar dünner und im Gegenlicht ist eine deutlich Aufhellung zu erkennen. Sie können nicht nachträglich erzeugt werden und sind somit ein absolutes Qualitätskriterium für geschöpftes Büttenpapier.

Wir bieten Büttenpapier als Briefumschläge, Briefpapier, Karten und Doppelkarten in vielen verschieden Formaten in unserem Sortiment. Stöbern Sie ruhig ein wenig durch unsere Auswahl und lassen Sie sich von dem einmaligen Flair des Büttenpapiers verzaubern.


 

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Traditionsreiche Briefumschläge und Briefpapiere aus hochwertigem Büttenpapier.

Briefpapier aus echtem Büttenpapier dürfte sicher eines der edelsten Papiere für Ihre persönliche Korrespondenz, aber auch für anspruchsvolle Dokumente wie Verträge oder Urkunden sein. Der unverwechselbare Charme echter Büttenränder entsteht durch den faserig verlaufenden Papierrand, der bei der Herstellung von Büttenpapieren entsteht. Jedes Blatt wird hierbei mittels eines Siebes einzeln aus der Bütte geschöpft und verbleibt als Faservlies auf dem Sieb. Im Nachgang wird der Bogen getrocknet. Echte Büttenränder werden am Rand fühlbar dünner und im Gegenlicht ist eine deutlich Aufhellung zu erkennen. Sie können nicht nachträglich erzeugt werden und sind somit ein absolutes Qualitätskriterium für geschöpftes Büttenpapier.

Wir bieten Büttenpapier als Briefumschläge, Briefpapier, Karten und Doppelkarten in vielen verschieden Formaten in unserem Sortiment. Stöbern Sie ruhig ein wenig durch unsere Auswahl und lassen Sie sich von dem einmaligen Flair des Büttenpapiers verzaubern.


 

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Büttenpapier- kaum ein anderes Papier erstrahlt in mehr Eleganz und Anmut.

Als echtes Büttenpapier bezeichnet man traditionell handgeschöpftes Papier, welches Blatt für Blatt mit einem Sieb das zwischen einem Rahmen gespannt ist, schöpft. Im Zuge der Industrialisierung gibt es aber auch spezielle Maschinen die mittels eines Rundsiebes das Papier aus der Bütte schöpfen (das sind viele einzelne Siebe, die um einen Zylinder montiert sind). Das spart Zeit und macht dieses hochwertige Papier auch für die breite Masse der Bevölkerung erschwinglich. Inzwischen gibt es auch voll automatisch erzeugte Büttenpapiere, welches oft den Zusatz "imitiert" tragen. Bei diesem Verfahren wird das Papier, wie bei jedem anderen Papier auch, auf großen Rollen produziert und später in enstprechend Größen geschnitten. Die im nachhinein maschinell entstehenden Büttenränder weisen jedoch nicht die typischen Merkmale echter Büttenränder auf. Zwar verlaufen die Ränder ungleichmäßig, jedoch ist die Verjüngung der Papierstärke im Herstellungsprozess nicht zu erreichen. Achten Sie also beim Kauf von echt Bütten auf die Einzigartigkeit von echten Büttenrändern.

Büttenpapier - Fachbegriffe und ihre Bedeutung

Die Herstellung von echt Büttenpapier hat eine alte Tradition. Viele der damals gebräulichen Begriffe stellen uns heute vor Rätsel. Was versteht man unter Gautschen? Was ist ein Bütte? Kennen Sie spontan die Antwort? Im folgenden wollen wir Ihnen einige dieser häufigen Frage erläutern:
  • Alterungsbeständigkeit von Büttenpapier

    Büttenpapier überdauert wie kaum ein anderes Papier die Zeit. Zwar kann man den Alterungsprozess nicht völlig verhindern, das spezielle Produktionsverfahren und die sorgsame Auswahl der Rohstoffe ermöglicht aber einen Erhalt der Dokumente von mehreren hundert Jahren. So ist es kaum ein Wunder, daß die ältesten uns überlieferten Briefe, Bücher und Verträge auf echt Bütten Briefpapieren geschrieben wurden. Wichtig für die Herstellung ist der Verzicht auf holzhaltige Fasern, wodurch eine Verwendung von Altpapier bereits ausgeschlossen ist. Nur Baumwollfasern und Zellstoffe mit sehr niedrigem Ligningehalt werden für die Produktion verwendet. Die Leimung des Papiers erfolgt durch Neutralleime und Calciumcarbonat dient als Puffer gegen Säuren. Natürlich darf für alterungsbeständiges Büttenpapier kein optischer Aufheller verwendet werden, da diese Substanzen die Erwährmung und damit den Verfall des Papiers beschleunigen. Die genauen Bestimmungen für alterungsbeständiges Papier werden in verschiedenen Normen fixiert: DIN 6738 gilt innerhalb Deutschland, DIN ISO 9706 gilt international; ANSI/NISO Z 39.48-1992 ist in den USA gültig.

  • Was ist eigentlich eine Bütte?

    Als Bütte bezeichnet man ein Gefäß in runder bzw. ovaler Form, der keinen Deckel hat. Zu Beginn wurden Bütten noch aus Holz hergestellt und ähnlich wie Weinfässer von einem Böttcher, Küfer oder Büttner produziert. Später kamen dann erste Bütten aus Metall auf dem Markt. Zum Schutz vor Rost wurden diese Metallbütten mit Blei verkleidet. In der Papierherstellung wird in den Bütten ein stark verwässerter Faserbrei gemischt. Ein Sieb schöpft aus diesen Gefäßen dann die Fasern ab. Die Fasern verbleiben auf dem Sieb und bilden einen Bogen Büttenpapier, der zum trocknen weiter verarbeitet wird. Noch bis in das 18. Jahrhundert hatten Papiermühlen nur eine einzige Bütte in Gebrauch, wodurch die zu produzierenden Mengen stark begrenzt waren. In den Karnvealsregionen wurden Bütten früher zu einem Vortragspult für die Festredner umfunktioniert. Hier fand der noch heute verwendete Begriff “Büttenrede” seinen Ursprung.

  • Büttenränder sind ein unverwechselbares Qualitätsmerkmal

    Echte Büttenränder sind ein Qualitätsmerkmal für Büttenpapier. Man erkennt sie am faserig verlaufenden Papierrand. Hält man den Papierbogen gegen das Licht, so erkennt man eine deutliche Aufhellung zum Rand hin. Ferner sind echte Büttenränder durch eine Verdünnung des Papiers zum Rand ertastbar. Echte Büttenränder können nicht nachträglich erstellt werden. Sie entstehen durch den Schöpfvorgang. Der Faserbrei setzt sich dabei gleichmäßig auf dem Sieb ab. Bedingt durch das Schöpfen und den Rahmen des Schöpfsiebs entsteht am Rand diese charakteristische Optik. Echt Bütten ist ein Prädikat für einzeln geschöftes Büttenpapier.

  • Was bedeutet Gautschen?

    Bei der Herstellung von Büttenpapier bezeichnet man den Vorgang der ersten Trockung als das Gautschen. Hierbei wird der mit dem Sieb aus der Bütte gehobene Faserbrei auf ein Flies übertragen, wodurch überschüssiges Wasser vom geschöpften Papier entfernt wird. Darüber hinaus hat das Gautschen auch einen rituellen Charakter und ist ein alter Buchdruckerbrauch. Die Lehrlinge wurden nach bestandener Abschlussprüfung in einer Zeremonie von ihren schlechten Gewohnheiten, die sie sich während der Lehrzeit angeeignet hatten, befreit. Die Lehrlinge wurden auf ein Zeichen des Meisters von Ihren Kollegen ergriffen und in eine Bütte, einen Brunnen oder Bottich gesetzt um sie so zu reinigen. Oftmals endete dieser Brauch in einer Wasserschlacht, gefolgt von einer zünftigen Feier, bei der der Lehrling seinen Einstand zum Gesellen besiegelte.

  • Die gerippte bzw. wildgerippte Oberflächenstruktur von Büttenpapier

    Siebe, die in der jeweiligen Rippung speziell angeordnete Maschen zeigen, hinterlassen auf dem fertigen Büttenpapier eine ganz spezielle Markierung, die bei Gegenlicht besonders stark zu sehen ist. Die Rippung entsteht während des Shöpfvorgangs, bei der sich die Maschen auf das Papier übertragen. Für ein “geripptes” Bild wird ein Sieb mit gerade verlaufenden Maschen verwendet. Bei “wildgerippten” Papieren verlaufen die Maschen wellenförmig.

  • Echtes Büttenpapier ist hadernhaltig

    Hadern ist die Bezeichnung für unverholzte Faserstoffe, so wie es bei Baumwolle oder Leinen der Fall ist. Aufgrund Ihrer langkettigen Fasern ist es der beste Rohstoff für echt Bütten Briefpapiere. Durch die besondere Beschaffenheit von Hadern erhält Büttenpapier eine besonders hohe Alterungsbeständigkeit und ist deutlich robuster als herkömmliche Papiere. Mittlerweile werden Hadern zu einem erheblichen Anteil aus recycelten Bettlaken, Tüchern oder ähnlichem hergestellt. Die Stoffe werden in einem aufwändigen Verfahren zerkleinert und zu einem feinen Brei zermahlen.

  • Büttenpapier wird Blatt für Blatt geschöpft

    Als Schöpfen bezeichnet man einen Arbeitsgang bei der Herstellung von Büttenpapier. Mittels eines Sieb wird ein Faserbrei aus der Bütte geschöpft. Die Fasern verbleiben hierbei auf dem Sieb und werden in späteren Arbeitsschritten zu fertigem Papier verarbeitet. Bei dem Schöpfvorgang können sowohl Handsiebe als auch Rundsiebe zum Einsatz kommen. Langsiebe werden nicht zum schöpfen verwendet.

  • Was ist ein Velin?

    Als Velin bezeichnet man ein spezielles Sieb zum schöpfen des Faserbreis aus der Bütte. Das Velin zeigt im Gegensatz zu gerippten oder wildgerippten Sieben keine Markierungen und erzeugt so Büttenpapier ohne jegliche Strukturen. Bei Gegenlicht kann man ein klare Oberfläche sehen. Wird solches Büttenpapier später noch einmal gesondert geglättet erhält es die Bezeichnung “matt” bzw. “halbmatt”.