Briefumschläge - Bitte freimachen, falls Marke zur Hand

Briefumschläge mit dem Vermerk: "Bitte freimachen, falls Marke zur Hand"


Haben Sie schon Briefumschläge in der Hand gehabt, auf denen oben rechts ein Aufdruck mit dem Vermerk: "Bitte freimachen, falls Marke zur Hand" notiert ist? Waren Sie sich unsicher wer nun das Porto für diesen Brief bezahlen muss? Prima! Dann hat der Versender dieses Schreibens sein Ziel erreicht. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat in einer Studie errechnet, dass jährlich mehrere Millionen Euro Porto für diese Briefumschläge von Verbrauchern bezahlt werden, obwohl sie es gar nicht müssen. Tatsächlich handelt es sich bei der Formulierung: „Bitte freimachen, falls Marke zur Hand“ und die Bitte die Kosten für die Rücksendung eine Werbeschreibens oder ähnlichem selber zu tragen. Haben Sie eine Briefmarke zur Hand? Möchten Sie die Kosten übernehmen? Entscheiden Sie selbst! Es ist für Sie definitiv nicht verpflichtend das Porto bei eindeutig gekennzeichneten Werbebriefen zu übernehmen.



Briefusmchläge - Bitte ausreichend frankierenBriefumschläge - Bitte freimachen, falls Marke zur HandDie Deutsche Post ermöglicht dem Versender, Sie als Verbraucher um eine ausreichende Frankierung für ein Rückschreiben zu bitten. Daran sind aber besondere Formvorschriften der Post gebunden. So muss oben rechts (wo sonst die Briefmarke klebt) ein Kästchen aufgedruckt sein, dass einen der Vermerke: „Bitte ausreichend frankieren“  oder  „Bitte freimachen, falls Marke zur Hand“ zeigt. Der 2-4 zeilige Schriftzug muss horizontal und zentriert in einem Rechteck  gedruckt sein, wobei der Rahmen des Rechtecks 0,4 mm bis max. 1,5 mm stark sein darf. Das Rechteck sollte zwischen 15 x 17 mm und 25 x 30 mm groß sein.




Briefumschläge - AntwortBriefumschläge - WerbeantwortFerner muss über der Anschrift ein Hinweis notiert werden, der diesen Briefumschlag als Antwortschreiben deklariert (Antwort bzw. Werbeantwort). Es dürfen keine Fensterbriefumschläge verwendet werden, die Anschrift darf auch nicht mit einem Laserdrucker oder ähnlichem aufgebracht werden. Hier wir von der Post erwartet, dass das Schreiben mit einem Zwischenträger bedruckt wird, um so sicher zu stellen, dass der Umschlag auch wirklich maschinenlesbar ist, damit die Sortiermaschinen in ihrer Funktion nicht beeinträchtigt werden.



Es liegt also an Ihnen, ob Sie eine Briefmarke zufällig zur Hand haben…  Eine Verpflichtung Ihrerseits den Briefumschlag ausreichend zu frankieren besteht nicht!
 

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