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Briefumschläge beschriften und Postkonform gestalten

Gerade bei festlichen Einladungen, Glückwünschen oder anderen privaten Anlässen geht mit uns oft die Fantasie durch und wir lassen unserer Kreativität bei der Gestaltung der verwendeten Briefumschläge freien Lauf. Manchmal kommt es im Nachhinein aber zu bösen Überraschungen, da die Post unseren Brief nicht zustellen kann und den Briefumschlag direkt an uns retourniert. Was haben wir falsch gemacht? Warum stellt die Post den Briefumschlag nicht an den gewünschten Adressaten zu? Fragen die wir auf dieser Seite einmal näher erläutern wollen. So kann nichts mehr schief gehen und unser Brief finden ganz sicher den richtigen Weg zum Empfänger.

 

Ein Briefumschlag wird bei der Deutschen Post in unterschiedliche Zonen eingeteilt

 

Frankierzone für BriefumschlägeFrankierzone

Als Frankierzone bezeichnet die Post den rechts oben befindlichen Teil auf Ihrem Briefumschlag. Hier werden Briefmarken oder andere Vermerke zur Frankierung platziert. In dieser Zone dürfen Sie weder Text noch Bilder oder andere Kreative Elemente unterbringen. Die Frankierzone ist bei allen Briefumschlagsformaten gleich groß und hat die Maße 74 mm x 40 mm, gemessen von der rechten oberen Ecke. Selbstredend, dass hier nur von der Post freigegebene Briefmarken oder Frankiervermerke aufgebracht werden dürfen.



 


 

Absenderzone für BriefumschlägeAbsenderzone

Als Absenderzone bezeichnet die Post den Bereich auf Ihrem Briefumschlag, in dem Sie Ihre eigene Anschrift hinterlegen können. Die Schriftgröße sollte hierbei zwischen 10pt und 12 pt betragen, damit eine Maschinenlesbarkeit durch die Post gewährleistet ist. Der Bereich ist nicht zwingend von Ihnen auszufüllen. Bei Fensterumschlägen ist es mittlerweile üblich seine Anschrift kleingedruckt über den Empfänger einzufügen. Sie können diesen Bereich aber auch mit grafischen Elementen wir Ihrem Logo, Ihrem Firmenaufdruck oder kleinen persönlichen Bildern ausschmücken. Sofern Sie sowohl Text als auch Bilder in diesem Bereich platzieren möchten, achten Sie bitte auf einen Abstand von Minium 10 mm, damit die Maschinen Text und Grafik eindeutig unterscheiden können. Die Höhe der Absenderzone beträgt 40 mmm, die Breite orientiert sich an dem von Ihnen gewählten Umschlagsformat abzüglich der Frankierzone.
 



Lesezone für BriefumschlägeLesezone

In dem Bereich der Lesezone sind nur Angaben zum Empfänger erlaubt, hier dürfen Sie weder Ihre eigene Anschrift noch abweichende Rücksendeanschriften hinterlegen (Ausnahme ist ein Fensterumschlag. Hier ist die Platzierung Ihrer persönlichen Adresse durchaus erlaubt, jedoch muss Ihre Anschrift mit maximal 8 pt, einzeilig direkt über der Zustellanschrift stehen). Die Zustelladresse muss parallel zur langen Seite des Umschlages notiert werden, damit die Sortiermaschinen das Kuvert korrekt ausrichten und die Anschrift fehlerfrei einlesen können. Leider ist das für quadratische Briefumschläge nicht möglich, weshalb die Deutsche Post für dieses Format ein erhöhtes Porto verlangt. Die Sortiermaschine interpretiert die notierte Adresse und veranlasst den Druck einer Leitcodierung innerhalb der Codierzone, womit nachfolgende Sortiervorgänge noch effizienter erfolgen können.

Bei Briefumschlägen ohne Fenster muss die Adresse einen Mindestabstand von 15 mm zum linken Rand aufweisen. Am besten halten Sie eine sogenannte Ruhezone von 20 mm ringsum die Anschrift ein, somit können die Maschinen Text von etwaigen grafischen Elementen unterscheiden. Bei der Verwendung von Adressetiketten achten Sie bitte darauf, dass der Text einen Abstand von 3-4 mm zum Etikettenrand aufweist. Bei der Verwendung von Fensterumschlägen müssen Sie sich keine weiteren Gedanken zur Platzierung der Empfängeranschrift machen. Das Fenster ist bereits im Umschlag perfekt positioniert und hat in der Regel eine Höhe von 45 mm und eine Breite von 90 mm.

 



Codierzone

Bestimmt haben Sie auch schon mal einen merkwürdigen Strichcode auf den Briefen in Ihrem Briefkasten entdeckt und sich gefragt was das soll. Der Bereich der Codierzone ist der Deutschen Post vorbehalten und darf in keiner Weise durch Text, Grafiken oder andere Gestaltungselemente beeinträchtigt werden. Grund hierfür ist, dass die Post in diesem Bereich einen Leitcode aufdruckt, der das maschinelle Sortieren der Briefumschläge ermöglicht. Scanner erfassen diesen apricot-farbigem Strichcode und geben die Informationen an die Sortieranlage weiter, womit eine fehlerfreie Sortierung der Umschläge in bestimmte Zustellbezirke gewährleistet wird. Natürlich ist dies nur möglich, wenn ein ausreichender Kontrast zur Hintergrundfarbe entsteht - achten Sie also bei der Wahl Ihrer Umschläge auf eine entsprechende Farbe. Zu dunkle Papierfarben können ein erhöhtes Porto nach sich ziehen, da diese Kuverts von Hand sortiert werden müssen. Die Codierzone hat eine Höhe von 15 mm und eine Breite 150 mm, gemessen von der unteren rechten Ecke Ihres Briefumschlags. Für die Codierzone macht die Post keine Unterschiede zwischen den verschiedenen Umschlagsformaten.














 

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