Briefumschläge – mehr als nur eine Hülle

Briefumschläge - jeder kennt sie und nahezu jeder hat sie täglich in der Hand. Wer aber hat sich schon einmal gefragt, wem wir diese geniale Erfindung zu verdanken haben, wie sie produziert werden oder wie es heute wohl aussehen würde, wenn es keine Briefhüllen geben würde. Wir haben uns einmal die Mühe gemacht und Ihnen einige Informationen rund das das Thema Briefumschläge aufbereitet. Legen Sie sich entspannt zurück und machen Sie mit uns eine Reise durch die Geschichte der Briefkuverts.

  1. Briefumschläge – mehr als nur eine Hülle
  2. Die Geschichte des Briefumschlags
  3. Die maschinelle Herstellung von Briefumschlägen
  4. Das Material aus dem Briefumschläge gefertigt werden
  5. Was macht einen hochwertigen Briefumschlag aus?
  6. Bekannte Hersteller hochwertiger Briefumschläge
  7. Der Briefumschlag-Markt
  8. Formate von Briefumschlägen
  9. Sonderarten von Briefumschlägen
  10. Versandtaschen
  11. Dokumententaschen
  12. Briefumschläge richtig beschriften
  13. Transport von Briefumschlägen
  14. Quellen

Briefumschläge in vielen Farben

Briefumschläge – mehr als nur eine Hülle


Briefumschläge dienen zum Schutz des Briefes auf dem Weg zwischen Absender und Empfänger. Dabei sollen sie den Inhalt nicht nur vor dem Zerknicken und äußeren Einflüssen schützen. Die Umschläge sorgen auch dafür, dass der Brief nur vom ausgewiesenen Empfänger gelesen werden kann und bewahrt so das Briefgeheimnis. Die Briefumschläge bieten Platz um Empfänger und Absender unterzubringen, sowie eine Briefmarke oder ein anderes Wertzeichen, das für den Versand nötig ist. Die Umschläge gibt es heute in vielen Farben, in transparenten Ausführungen und vielseitigen Formaten.

Briefe sind bis heute beliebt, da sie im Gegensatz zu den schnelllebigen elektronischen Nachrichtenfunktionen, wie SMS, E-Mails oder Messengern nicht übersehen werden und nicht einfach im Spamordner landen können. Briefe bleiben in Erinnerung und zeugen von Achtung für den Empfänger. Hochwertige Briefumschläge eignen sich für Mitteilungen und Einladungen im privaten Bereich ebenso, wie für die geschäftliche Kommunikation und Mailingaktionen. Durch ihre vielfältigen Farben und Formate sind sie für jeden Anlass passend: ob in Rot für die Hochzeitseinladung, in Silber für das Jubiläum, in Gelb für Danksagungen oder in der beliebten Farbe Blau für ansprechende Mailings – farbige Briefumschläge werden gerne geöffnet, wie eine Studie belegte, und fallen in der Alltagspost sofort ins Auge.
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Die Geschichte des Briefumschlags


Der Weg von den Anfängen des Briefversandes bis zum Briefumschlag wie wir ihn kennen, ist lang. Die heute bekannten Briefumschläge gab es zu früheren Zeiten nicht. Bereits in der Antike wurden Briefe geschrieben, oftmals religiösen Inhaltes, die öffentlich verlesen wurden. Im Mittelalter war der Briefverkehr in Deutschland und Europa teuer, es gab keinen ausgebauten Botendienst und die Briefe waren über sehr lange Zeiträume unterwegs oder gingen auf dem Weg ganz verloren. Da zu dieser Zeit meist nur die Adligen und Geistlichen schreiben konnten, oder sich einen Schreiber leisteten, war ihnen der Briefverkehr vorbehalten. Zunächst wurde der Briefverkehr in Lateinischer Sprache geführt, erst später setzte es sich durch, auch das sich immer mehr verbreitende Frühneuhochdeutsche zu verwenden. So konnten erstmals auch Personen Briefe schreiben und versenden, die zwar des Schreibens mächtig waren, aber Latein nicht beherrschten. Private Briefe mit persönlichem Inhalt wurden kaum verschickt. Meist waren die Inhalte politischer Natur oder galten dem Austausch zwischen Gelehrten.

Die Briefe gewannen an Popularität als es der Handel immer mehr florierte und eine höhere Mobilität möglich wurde. Auch größere Entfernungen können nun überbrückt werden. Langsam bildete sich eine neue gesellschaftliche Mittelschicht, für die Schreiben und Lesen interessant war und die so zur Erhöhung der Alphabetisierungsrate beitrug. Die Inhalte der Briefe veränderten sich, so wurden auch militärische oder geschäftliche Inhalte versendet. Privates, wie Einladungen oder Glückwünsche, konnten ebenfalls ihren Weg über den Brief zum Empfänger finden. Die Boten waren meist Personen, die ohnehin reisen mussten, beispielsweise aus beruflichen Gründen, wie Mönche oder Kaufleute.
Briefhülle mit Siegellack
Beschrieben wurde in diesen Zeiten Papier oder Pergament. Es gab keine einheitlichen Vorgaben für das Format und geschrieben wurde meistens quer. Das Schriftstück wurde nach dem Schreiben mehrfach gefaltet. Auch Schriftrollen, wie es vielfach aus Filmen bekannt ist, wurden verschickt. Sie waren allerdings wesentlich empfindlicher und unpraktischer beim Transport. Briefumschläge waren noch völlig unbekannt. Um den Inhalt vor neugierigen Blicken zu schützen, wurden die gefalteten Briefe mit Siegellack versiegelt und gegebenenfalls noch mit einem Faden verzurrt. Der Siegellack fand seinen Weg aus dem Osten Indiens durch die portugiesischen Seefahrer bis nach Europa. Jedes Siegel war einzigartig und garantierte die Echtheit des Schreibens. Ein gebrochenes Siegel bedeutete, dass jemand das Schriftstück unerlaubt gelesen hatte. Damit die Siegel nicht missbraucht werden konnten, bildetet sich ein eigener Beamten-Berufsstamm aus: die Siegelbewahrer.

Im 16.Jahrhundert gewannen auch die privaten Briefe, die von der gehobenen Gesellschaft an die Familie und Bekannte geschrieben wurden, immer mehr an Popularität. Zu dieser Zeit wurde es Frauen ebenfalls möglich, Briefe zu schreiben und zu versenden. Im 18.Jahrhundert waren die Transportmittel für den Brief bereits vielfältig: von Boten, die zu Fuß liefen, über Pferdekutschen bis hin zum Wasserweg. Umschlagplatz waren die Poststationen. Das 18. und das 19.Jahrhundert gelten als die „Jahrhunderte des Briefes“ und die Briefkultur erlebt ihre prächtigste Zeit.

Die Methode Briefe zu falten und mit Siegellack oder Oblaten zu versiegeln wurde bis in das 19. Jahrhundert gesetzlich zum Schutze des Briefgeheimnisses beibehalten. Doch durch das erhöhte Aufkommen von Briefen wurde dieser Vorgang immer zeitintensiver und war mit hohen Kosten verbunden. Im Jahre 1820 begann der Buch- und Papierwarenhändler K.S. Brewer aus dem englischen Brighton, die ersten Briefumschläge zu verkaufen. Mühevoll schnitt er jeden Briefumschlag unter zur Hilfename von Blechschablonen aus. Schnell erfreuten sich seine Briefumschläge, die ein einheitliches Format hatten und wesentlich unkompliziertes in der Anwendung waren, großer Beliebtheit.

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Die maschinelle Herstellung von Briefumschlägen


Um der rasant steigenden Nachfrage nach Briefumschlägen nachkommen zu können, gab Papierhändler K.S. Brewer im Jahre 1835 den Auftrag an die Firma Dobbs & Comp in London Briefumschläge in großen Massen anzufertigen. E. Hill und W. De La Rue entwickelten 1844 dann die erste Maschine für die Herstellung von Briefumschlägen. Sie war Dampfbetrieben und konnte von einer einzelnen Person bedient werden, die die Maschinen mit dem benötigten formatierten Papier auffüllen musste. Die erste Maschine zur Herstellung von Briefumschlägen schaffte es 60 Umschläge in der Minute zu produzieren.

Am 28. Februar 1849 ließ sich Amdée F. Remond zu Birmingham ebenfalls eine Maschine zur Herstellung von Briefumschlägen patentieren. Auch diese Maschine, die Erwähnung im Repertory of Patent-Inventions des Oktobers 1849 fand, wurde mit Dampfkraft betrieben. Im selben Jahr wurde auch die Pflicht den Brief zu versiegeln aufgehoben. Im Jahr 1850 kam die Freimarke auf den Markt. Sie sind die älteste und meist genutzte Briefmarkenart, auch heute noch. Ein Jahr nach ihrer Einführung kamen Briefe mit bereits aufgedrucktem Wertzeichen hinzu.

In Deutschland wurde die erste Briefumschlagfabrik im Jahr 1849 vom Kaufmann Rommeler in Jülich in Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Arbeit in der Fabrik wurde ausschließlich mit der Hand durchgeführt. Die erste maschinelle Anfertigung von Briefumschlägen in Deutschland wurde in der Wuppertaler Firma Remker durchgeführt. Bereits im Jahr 1875 stellte die Firma Bothenheim wöchentlich rund 2,25 Millionen Briefumschläge mit der Maschine her. Weitere 0,75 Millionen Umschläge wurden weiterhin per Handarbeit produziert.

Im Jahr 1910 gab es die ersten Versuche Briefumschläge mit Sichtfenster herzustellen. Für die sogenannten Lackfenster wurde der Lack auf die Rückseite des geöffneten Briefumschlags aufgebracht, was sehr umständlich und kompliziert war. Die Firma Reinhart Schmidt schaffte es jedoch, die Produktion zur Serienreife voranzutreiben. Im Jahr 1930 wurden die Lackfenster durch Pergamin-Fensterhüllen ersetzt. Diese waren wesentlich preiswerter und besaßen eine bessere Transparenz. Hier setzte die Firma Winkler + Dünnbier neue Maßstäbe und entwickelte 1932-1934 eine Maschine, die die Pergamin-Fenster einklebte.

Die modernen Briefumschlagsmaschinen können rund 1600 Briefumschläge pro Stunde produzieren. Eine Maschine dieser Art kann rund 2 Millionen Euro kosten. Ihr erster Bearbeitungsschritt ist die Bedruckung einer Papierrolle für den Innen- und Außendruck eines Briefumschlages. Dies wird beispielsweise durch das Hochdruckverfahren des Flexodruckes durchgeführt. Im Anschluss wird die Form des Umschlages ausgestanzt. Soll der Umschlag ein Sichtfenster erhalten, wird nun auch dieses ausgestanzt und mit einer Folie hinterlegt. Der Rohling des Umschlages wird nun zunächst an den Seitenklappen und dann an der Verschlussklappe gummiert und verbunden. Ist der Umschlag getrocknet, wird er in Pakete verpackt und ist versandbereit.

In Deutschland besonders bekannt für die Herstellung und Entwicklung von Briefumschlagmaschinen ist das Unternehmen Winkler+Dünnebier GmbH. Der Erfinder und gebürtige Dresdener Max Dünnebier erhielt bereits im September des Jahres 1900 sein erstes Patent auf eine Briefumschlagmaschine. Acht Jahre später wurde Alfred Winkler, Geschäftspartner und enger Freund von Dünnbier, ein Patent für die Faltvorrichtung an einer Briefumschlagmaschine erteilt. Die beiden Erfinder bauten gemeinsam die erste Rotations-Briefumschlagmaschine. Diese arbeitete mit einer höheren Geschwindigkeit und trug die Gummierung direkt auf. Eine Vorgummierung wie sonst üblich, war nicht mehr nötig.

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Das Material aus dem Briefumschläge gefertigt werden


Der Briefumschlag soll den Inhalt schützen – vor äußeren Einflüssen und vor neugierigen Blicken. Für einen Briefumschlag werden Papier, Druckfarben, Klebstoffe und in manchen Fällen auch Fenstermaterial benötigt. Für die Entscheidung, zu welchen Varianten dieser Materialien gegriffen wird, ist der Verwendungszweck des Briefumschlages von Interesse. Schwere Inhalte stellen andere Anforderungen an die Festigkeit des Papiers, als ein leichter Briefbogen. So ist zum Beispiel Recyclingpapier aufgrund seiner kürzeren Fasern meist weniger reißfest, als andere Naturpapiere.

Herkömmliche Briefumschläge werden aus holzfreiem oder holzhaltigem Papier hergestellt. Dabei kann es sich um verschiedene Papier-Qualitäten handeln – je nach dem, für was der Umschlag verwendet werden soll. Hochwertige Briefumschläge werden meist aus weißem Naturpapier gefertigt, einfacherer Briefe können auch aus den leicht gräulichen, farbigen oder bedruckten Recyclingpapieren, die mit dem Blauen Engel ausgezeichnet sind, hergestellt werden. Verwendung bei der Briefumschlagherstellung finden aber auch FSC- oder PEFC-Papiere. Die FSC-Organisation steht für eine zertifizierte nachhaltige Forstwirtschaft, PEFC ist ein Waldzertifizierungssystem für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung.

Die Sichtfenster der Briefumschläge werden meistens aus dem Kunststoff Polystyrol gefertigt, der auch in vielen anderen Bereichen unseres Lebens zum Einsatz kommt. Der Kunststoff ist vor allem wegen seiner Unempfindlichkeit gegen Mineralsäuren und Laugen beliebt. Polystyrol gilt als physiologisch unbedenklich.

Damit der Briefumschlag auch gegen das Licht gehalten nichts von seinem Inhalt preisgibt, muss das Material undurchsichtig sein. Es sei denn, der Effekt ist, wie beispielsweise bei transparenten Briefumschlägen, erwünscht. Da Absender und Empfänger auf den Briefumschlag aufgebracht werden müssen, sollte das Material beschreibbar und besser noch bedruckbar sein. Diese Eigenschaft ist vor allem wichtig, wenn größere Mengen Briefe verschickt werden sollen, wie beispielsweise bei Mailingaktionen oder bei Einladungen zu umfangreicheren Festlichkeiten. Das Material sollte zudem so stabil sein, damit es nicht so leicht „Eselsohren“ oder Knicke bekommt. Hochwertige Briefumschläge besitzen oftmals Innen ein eingeklebtes Seidenfutter. Dieses sorgt zusätzlich für Festigkeit und Stabilität, sowie eine edle Haptik.

Die Oberfläche von Briefumschlägen kann glatt oder satiniert sein, was die Bedruckbarkeit positiv beeinflusst. Satinierte Briefumschläge besitzen eine höhere Oberflächenqualität und zeichnen sich durch eine angenehme Haptik aus. Das Satinieren ist eine Technik zur Oberflächenveredelung bei der ein Mittel aus Additiven, Bindemitteln und Pigmente auf die Oberfläche aufgebracht wird. Nach dem sogenannten Streichen werden die Papiere dann wiederholt durch einen Kalander mit beheizten Walzen gewalzt. So entsteht eine besonders edle Oberfläche.

transparente BriefumschlägeTransparente Briefumschläge, farbig oder milchig weiß, werden aus Transparentpapier gefertigt. Dieses unterscheidet sich vom herkömmlichen Papier durch das spezielle Herstellungsverfahren. Für das Transparentpapier wird das Rohmaterial in einer Papiermühle zerquetscht. Durch diesen Vorgang erhält das Papier seinen transparenten Charakter. Der wichtigste Unterschied zu herkömmlichem Papier liegt in den Faserenden. Bei normalem Papier sind diese glatt und kantig, beim Transparentpapier faserig auslaufend. Auf diese Weise wird weniger Füllstoff benötig und ein gleichmäßigeres Ergebnis erzielt, was wiederrum Einfluss auf die Lichtbrechung nimmt. Handelt es sich um glasklare Folienbriefumschläge, sind diese meist aus dem Kunststoff Polypropylen gefertigt.

Briefumschläge mit besonderer Reißfestigkeit werden aus Enduro- oder Securitex-Material gefertigt. Hier wird das Papier des Briefumschlags mit Folie beschichtet. Das Kunststoffmaterial Tyvek der Firma DuPont verfügt über ähnliche Eigenschaften. Für die bekannten braunen, in manchen Fällen auch gebleichten, Versandtaschen wird sogenanntes Kraftpapier verwendet. Es eignet sich auch für den Versand von schwereren Inhalten, wie beispielsweise Katalogen.

Die für die Briefumschläge gewünschten Farben können mit drei verschiedenen Druckverfahren auf die Umschläge aufgebracht werden. Das erste Verfahren ist das Hochdruckverfahren Flexodruck, das sich für die Innen- und Außenseite des Briefes gleichermaßen eignet. Die Farben des Flexodruckes sind dünnflüssig und können auf Alkohol oder Wasser basieren. Aus Umweltgründen erfreuen sich die wasserbasierten Farben für den Flexodruck wachsender Beliebtheit.

Das zweite Verfahren um die Briefe farbig zu gestalten ist das Flachdruckverfahren Offset. Es wird häufig für die Außenseite von Briefumschlägen verwendet. Das dritte und letzte Verfahren ist der Digitaldruck. Die Farben des Digitaldrucks bestehen aus farbgebenden Pigmenten, fixierenden Bindemitteln, Additiven und Lösemitteln. Der Digitaldruck macht es möglich, sehr detailliert auf die Farbwünsche der Kunden einzugehen, da fast jede gewünschte Farbe individuell gemischt werden kann.

In früheren Zeiten wurde der Inhalt eines Briefes durch das Siegel geschützt, heute übernimmt diese Aufgabe die Verklebung der Verschlusskappe. Für die Verklebung können unterschiedliche Klebstoffe mit unterschiedlichen Eigenschaften gewählt werden. Die bekannteste Art einen Brief zu verkleben, ist es die Klebefläche der Verschlussklappe abzulecken. Für die Nassklebung wird ein trockener, wasserlöslicher Klebstoff auf die Verschlusskappe aufgebracht. Meist handelt es sich um Dispersions-Klebstoffe ohne Lösungsmittel, so sind sie nicht gesundheitsschädlich. Auch stärkehaltige Klebstoffe aus Mais- oder Weizenstärke, sogenannte Dextrin-Mischleime, kommen zum Einsatz. Ein besonderer Klebstoff wird für die Nassklebung in den Tropen benötigt. Da hier die Luftfeuchtigkeit sehr hoch ist, löst sich der herkömmliche Klebstoff unerwünscht. Um dies zu verhindern, kommen spezielle Klebstoffe zum Einsatz, die sich nicht lösen und deswegen als „tropenfest“ bezeichnet werden.

Da das Anlecken der Briefe nicht etwas für Jedermann ist und bei einer größeren Briefanzahl anstrengend ist, gibt es selbst- oder haftklebende Briefumschläge. Für die selbstklebenden Briefumschläge wird ein Siegelklebstoff verwendet, der auf Druck reagiert. Auf den Umschlag und die Verschlussklappe wird ein Film des Klebstoffes aufgetragen, der beim Zusammendrücken miteinander reagiert und für den Klebeeffekt sorgt. Eine weitere Möglichkeit die Verschlussklappe fest mit dem Umschlag zu verbinden ist die Haftklebung. Hierfür wird ein Klebstofffilm auf die Verschlussklappe aufgebracht und mit einem Silikonpapier abgedeckt. Dieses wird einfach abgezogen und die Verschlussklappe fest an den Umschlag gedrückt. Auf diese Weise entsteht eine besonders stabile Verbindung. In vielen Fällen werden für Waren- oder Büchersendungen Adhäsions-Klebstoffe verwendet. Diese kleben nicht zu fest und lassen sich im Bedarfsfall öffnen ohne den Inhalt zu beschädigen.

Die Klebstoffe finden bei der Herstellung von Briefumschlägen nicht nur an der Verschlussklappe Verwendung. Die verschiedenen Teile des Umschlags werden in vielen Fällen von Klebstoffen zusammengehalten und das eingebrachte Futter oder ein Sichtfenster werden ebenfalls eingeklebt. Für die Sichtfenster an Briefumschlägen werden heute fast ausschließlich Polystyrol-Folien verwendet. Sie bieten viele Varianten und sind erhältlich in klaren oder milchigen Ausführungen. Polystyrol reagiert kaum auf Umwelteinflüsse, wie beispielsweise Licht oder Temperatur. Polystyrol ist sogar für den Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen und ist voll recyclingfähig. Das empfindliche Pergamin wurde früher vielfach für die Sichtfenster verwendet und ist auch heute noch im Einsatz. Neuer ist die kompostierbare PLA-Folie. Für spezielle Anforderungen werden auch Polypropylen und Polyester verwendet.

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Was macht einen hochwertigen Briefumschlag aus?


Das Papier aus dem Briefumschläge gefertigt werden, enthält in manchen Fällen Stoffe, die aus verschiedenen Gründen nicht erwünscht sind. Das Biopolymer Lignin sorgt in Pflanzen für die Verholzung und ist meist ein Nebenprodukt der Papiergewinnung. Hier ist es unerwünscht, denn es trägt zur Vergilbung des Papiers bei. Jährlich werden in der Papierproduktion rund 50 Tonnen Lignin gewonnen. Für die Gewinnung des Lignins ist ein hoher Energieaufwand nötig und Toxine entstehen. Dies ist eine erhebliche Belastung für die Umwelt. Beim Kauf von Briefumschlägen sollte deswegen darauf geachtet werden, dass sie ligninfrei sind.

In hochwertige Briefumschläge sollten keine Chloride zu finden sein. Sie werden oftmals eingesetzt um das Papier zu „bleichen“ und Vergilbungen und andere Verfärbungen aus dem Papier zu entfernen. Dabei entstehen Dioxine, die sich beispielsweise im Boden absetzen und dort anreichern. Da sie sehr langlebig sind, nimmt der Mensch sie durch die Nahrung oder die Luft wieder auf. Die Dioxine lagern sich untere anderem im menschlichen Fettgewebe und der Leber ein. Das Briefumschlagpapier sollte zudem säurefrei sein. Enthält das Papier eines Briefumschlags Säuren, kann der Umschlag im Laufe der Zeit durch den sogenannten Säurefraß zerstört werden. Die Säuren können im Papier sein, da sie im für die Papierherstellung verwendeten Leim enthalten sind. Sie sorgen für einen sauren PH-Wert des Papiers und reagieren mit der Umwelt. Dies führt zu einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für Risse und eine sinkende Flexibilität.

Wärme, Licht, menschlicher Schweiß und Schädlinge, wie Schimmelpilze, sind zusätzliche Faktoren, die den Zerfall des Papieres beschleunigen. Briefumschläge, die Archivqualität besitzen oder als alterungsbeständig bezeichnet werden, enthalten wenige oder gar keine Inhaltstoffe, die den Papierzerfall begünstigen. Vor allem auf Säuren wird verzichtet, da diese im Zusammenspiel mit Umweltfaktoren, wie Licht und Temperatur, den Zerfall schnell vorantreiben. Dieser ist meist gut an der eintretenden Vergilbung und der Sprödigkeit des Briefumschlages zu erkennen.

Die nationale Norm für alterungsbeständiges Papier ist unter der DIN EN ISO 9706 geregelt. Sie besagt, dass das Papier unter alkalischen oder neutralen Bedingungen hergestellt werden muss. Alaun und andere Substanzen dürfen bei der Herstellung nicht zur Anwendung kommen. Als Füllstoff ist nur eine milde alkalische Puffersubstanz zugelassen und auf Lignin muss verzichtet werden. Die Produktion von alterungsbeständigem Papier ist kaum teurer, als die Herstellung herkömmlichen Papieres. Vor dem 19.Jahrhundert war die Herstellung von Papier im alkalischen Bereich ohnehin gängig und manche erhaltenen Schriftstücke jener Zeit belegen die lange Haltbarkeit dieses Papiers. Die Haltbarkeit von Papier ist auch im Zusammenhang mit der Langzeitarchivierung von Interesse. Hier hat sich Papier bei guter Lagerung als eines der besten Speichermedien erwiesen.

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Bekannte Hersteller hochwertiger Briefumschläge


In Deutschland gibt es verschiedene Anbieter hochwertiger Briefumschläge. Darunter ist der älteste deutsche Briefhersteller Pflüger Kuvert. Das Unternehmen wurde bereits im Jahre 1850 gegründet und ist unter anderem für seine Spezialisierung auf komplexe Sonderformate bekannt. Ebenfalls ein Paperado BriefpapierTraditionsunternehmen befindet sich in Sachsen. Das Unternehmen Torgau-Kuvert, das bereits 1881 gegründet wurde, zählt auch zu den ältesten Briefumschlagsherstellern Deutschlands und ist vor allem bekannt für die Herstellung von cellophanierten Briefumschlägen und maschinenfähige Kuvertierhüllen. Bekannt für sein Umweltbewusstsein ist unter anderem das Familienunternehmen Rössler. Hier wird besonders auf eine ressourcenschonende und ökologische Herstellung geachtet. Viele der von Rössler angebotenen Produkte stammen aus überprüfter Waldbewirtschaftung und tragen das FSC-Zertifikat. Bekannt ist das Unternehmen unter anderem durch seine farbenfrohe Briefpapierserie "Paperado".

Ein bekannter Briefumschlaghersteller der europaweit agiert, ist beispielsweise Tompla mit Werken in Spanien, Frankreich und Polen. Der Firmensitz des Unternehmens ist im spanischen Alcalá de Henares. Laut eigenen Angaben ist der europäische Marktführer im Bereich Papier das Unternehmen Groupe Hamelin mit Tochterfirmen in Deutschland, Dänemark, England, Frankreich, Italien, Spanien und Polen. Das im Jahre 1737 in Schweden gegründete und ebenfalls europaweit agierende Unternehmen BONG besitzt laut eigenen Angaben das europaweit größte Sortiment von Briefumschlägen und ist in 16 Ländern vertreten.
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Der Briefumschlag-Markt


Der Briefumschlag-Markt war, wie die gesamte Wirtschaft in Deutschland, im Laufe der Jahre großen Wandlungen unterworfen. Zu den Zeiten des ersten Weltkrieges brachen die Einkünfte für die Briefumschlaghersteller ein, da der grenzübergreifende Handel nur eingeschränkt möglich war. Die Fertigung der Briefumschläge kam ins Wanken, ging aber dennoch weiter. Während der erschütternden Ereignisse des zweiten Weltkrieges geriet die Briefumschlagproduktion dann vollends ins Stocken. Danach waren die technologischen Fortschritte der Briefumschlaghersteller zunächst verloren. Unter zur Hilfename der Anleitungen und Errungenschaften vor dem Krieg wurden neue und teilweise verbesserte Maschinen für die Fertigung von Briefumschlägen gebaut.

Heute werden laut dem deutschen Verband der Briefumschlag-Industrie jährlich 20 Mrd. Briefumschläge und Versandtaschen produziert. Damit versorgen die deutschen Briefumschlagshersteller 28 Prozent des europäischen Marktes. In Deutschland verkaufen die Briefumschlaghersteller 75 Prozent ihrer produzierten Ware, rund 5 Mrd. Briefumschläge gehen ins Ausland. Der Post-Markt erwirtschaftet 2,1 Prozent des Brutto-Sozialproduktes der Europäischen Union. 5,4 Millionen Menschen arbeiten in dieser Branche, die jährlich rund 200 Mrd. Euros erwirtschaftet.

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Formate von Briefumschlägen


Es werden hauptsächlich die gängigen und genormten Briefumschlagformate hergestellt. In Deutschland gibt es die nach der DIN-Norm gefertigten Briefumschläge in den Formaten:
  • DIN Lang mit der Größe 110 x 220 mm
  • Kompakt Sonderformat 120 x 235 mm
  • Kompakt mit der Größe 125 x 229 mm
  • DIN C6 mit der Größe 114 x 162 mm
  • DIN B6 mit der Größe 125 x 176 mm
  • DIN C6/5 mit der Größe 114 x 229 mm
  • DIN C5 mit der Größe 162 x 229 mm
  • DIN B5 mit der Größe 176 x 250 mm
  • DIN E5 mit der Größe 200 x 280 mm
  • DIN C4 mit der Größe 229 x 324 mm
  • DIN B4 mit der Größe 250 x 353 mm
  • Rückantwort mit der Größe 105 x 155 mm

Für jedes Briefumschlagformat gibt es auch ein durch die DIN genormtes Papier, das als Inhalt passt.
  • Briefumschläge mit dem Format B4 sind passend für Papierbögen mit dem Format C4
  • Die Briefumschläge des Formates B5 können mit Bögen der Größe C5 gefüllt werden
  • In das Briefumschlagsformat B6 passen Papierbögen der Größe C6
  • Das Format C3 eines Briefumschlages passt für den Briefbogen A3
  • Briefumschläge mit dem Format C4 sind passend für Bögen der Größe A4
  • Die Briefumschläge des Formates C5 sind passend für Papierbögen der Größe A5 oder ein einmalig gefalteten Bogen der Größe A4
  • In einen Briefumschlag des Formates C6 passen die Papierbögen A6, einmalig gefaltet der Papierbogen A5 und der Bogen A4 passt über Kreuz gefaltet hinein • Für das Briefumschlagsformat C6/5 sind Papierbögen der Größe C5/6 oder einem dreimalig gefalteten Bogen A4 passender Inhalt Sonderformate sind natürlich auch möglich, diese können beispielsweise quadratische Briefumschläge sein.
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Sonderarten von Briefumschlägen


Die Briefumschläge gibt es nicht nur in den bekannten Ausführungen. Auch spezielle Anfertigungen werden hergestellt und die Briefumschlaghersteller sind erfinderisch. So bieten sie beispielsweise den patentierten Briefumschlag mit einer Aufrissschnur an. Diese funktioniert ähnlich, wie das rote Band an der Folienverpackung von Keksen an dem man zieht um die Verpackung sauber zu öffnen. Mit der Aufrissschnur am Briefumschlag ist es möglich, den Briefumschlag ohne Hilfsmittel zu öffnen und den Inhalt dabei nicht zu beschädigen.

Eine andere bekannte Form des Briefumschlags ist der ressourcen- und umweltschonende Hauspostbriefumschlag, der für den internen Briefverkehr in Unternehmen und Behörden genutzt wird. Er kann bis zu hundert Mal wieder verwendet werden. Durch Adressaufkleber oder Adresstabellen kann der Brief immer wieder neu adressiert werden. Gewöhnlich ist es nicht möglich seine Verschlussklappe zu verkleben

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Versandtaschen


Als Versandtaschen werden Verpackungen für den Versand bezeichnet, die es ermöglichen neben Briefbögen auch flachere Güter zu versenden, wie beispielsweise Bücher oder Kalender. Die Versandtaschen werden aus Pappe, Karton, Papier, Kunststofffolien oder Wellpappe hergestellt. Je nachdem, welcher Inhalt verschickt werden soll, können die Versandtaschen auch mit Karton verstärkt oder mit Luftpolsterfolie ausgestattet gewählt werden. Sie schützen den Inhalt vor Stöße, Knicken und Schlägen während des Transportes. Ist die Versandtasche an der langen Seite zu öffnen, wird sie auch als Briefumschlag bezeichnet. Gewöhnlich lassen sich Versandtaschen an der kurzen Seite öffnen.

Sollen die Versandtasche nur einmal versendet werden, sind ihre Verschlussklappen mit einem nassklebenden, selbstklebenden oder haftklebenden Film überzogen. Aufgrund ihrer Stabilität können die Versandtaschen aber in manchen Fällen auch mehrfach eingesetzt werden. Dann werden zum Verschließen Musterklammern genutzt oder ein Adhäsionsverschluss kommt zum Einsatz. Dies bietet beispielsweise den Vorteil, dass sich die Umschläge für Kontrollen oder Überprüfung problemlos öffnen und wiederverschließen lassen. Für manche Sendungen, wie Bücher, ist diese Eigenschaft der Versandtaschen sogar vorgeschrieben.

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Dokumententaschen


Dokumententaschen sind zum Schutz und zur Aufbewahrung von Dokumenten entwickelt. Sie haben die passenden Größen um wichtige Unterlagen sauber hineinzulegen und zu transportieren. Da die meisten Dokumententaschen aus dem Kunststoff Polypropylen gefertigt werden, sind sie sehr strapazierfähig. Sie schützen die Dokumente nicht nur vor Knicken und „Eselsohren“, auch Nieselregen oder vollgestopfte Taschen können den Dokumenten in den Dokumententaschen wenig anhaben.

Die Dokumententaschen aus Polypropylen gibt es in unterschiedlichen Farbtönungen, allerdings sind sie trotzdem meist transparent. So ist es möglich, auf Anhieb zusehen, welches Dokument sich in der Tasche versteckt. Die Farbe kann beispielsweise passend zur Person, zum Anlass, zur Einrichtung oder Business-Tasche gewählt werden. Auch ist es so möglich, Dokumente unterschiedlicher Themen mit Dokumententaschen verschiedener Farben zu legen um für mehr Ordnung zu sorgen und ein schnelles Wiederfinden zu garantieren. Verschlossen werden die Dokumententaschen mit einem Druckknopf oder einem Gleitverschluss. Auf diese Weise können die Dokumente nicht einfach aus der Tasche rutschen. Die Verschlüsse können beliebig oft geöffnet werden.

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Briefumschläge richtig beschriften


Bei einem herkömmlichen Briefumschlag und einem Versand innerhalb Deutschlands kommt die Anschrift des Empfängers unten auf die rechte Seite der Vorderseite des Briefes. Sie muss untereinander geschrieben dessen Vor- und Nachnamen enthalten, die Straße und Hausnummer, sowie die Postleitzahl und die Stadt. Geht der Brief ins Ausland, muss das entsprechende Land ebenfalls darunter stehen.

Der Absender wird oben auf die linke Seite der Vorderseite des Briefes auf die gleiche Weise aufgebracht, wie die Adresse des Empfängers: untereinander geschrieben der Vor- und Nachnamen des Absenders, die Straße und Hausnummer, sowie die Postleitzahl und die Stadt, sowie gegebenenfalls das Land. Für manche Länder gelten andere Regeln zur Beschriftung des Briefumschlages. Es ist nötig, diese in Erfahrung zu bringen um einen schnellen Versand und die reibungslose Ankunft beim Empfänger zu garantieren.

Eine Briefmarke in entsprechendem Wert wird oben rechts auf die Vorderseite des Briefes geklebt. Handelt es sich um einen Brief, der per Luftpost verschickt werden soll, kann er die Aufschrift „PRIORITY/Prioritaire/Luftpost“ oder einen entsprechenden Aufkleber erhalten. Dies ist zum Beispiel bei Briefen in die USA von Vorteil.

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Transport von Briefumschlägen


Jeder kennt die Briefträger, die mit dem Rad oder einem Zustellwagen die Post bis in den heimischen Briefkasten liefern. Doch der Weg bis in die Taschen und Wagen der Postboten ist lang. Die Reise eines Briefes vom Absender zum Empfänger kann zu Land über LKWs, Busse oder andere Gefährte durchgeführt werden. Ein weiteres Transportmittel für Briefe und Pakete über den Landweg ist die Bahn. Sie wird in Deutschland bereits seit dem Jahr 1840 für den Brieftransport genutzt und löste die bis dahin agierenden Postkutschen oder Postreiter ab. Die Briefe wurden in eigens dafür bereitgestellten Wagen während der Fahrt sortiert. Da des Öfteren auch Wertgegenstände und Bargeld verschickt wurden, sind die damals gefürchteten und spektakulären Postzugraube häufig Thema von Filmen. Heute transportiert die Deutsche Bahn Päckchen und Pakete, Briefe befördert sie allerdings nicht mehr. Europäische Nachbarstaaten, wie beispielsweise Frankreich mit dem Hochgeschwindigkeitszug TGV postal, arbeiten noch mit mitgeführten Bahnpostwagen.

Die Luftpost ist eine weitere bekannte Transportmethode für Briefumschläge. Sie erfolgt durch Flugzeuge und in seltenen und speziellen Ausnahmefällen durch Brieftauben. Diese Art der Übermittlung von Briefen ist seit der Antike bekannt. Vier Tauben waren bereits im alten Ägypten die Überbringer der frohen Kunde über die Krönung von Pharaos Ramses II im Jahr 1279 vor Christus. Zum Ende des 18. Jahrhunderts wurden dann auch die damals neu entwickelten Heißluftballons für den Briefverkehr genutzt. Revolutioniert wurde die Luftpost aber durch die Erfindung des Flugzeugs zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die erste Luftpost wurde 1911 in Indien befördert, ein Jahr später gab es auch in Deutschland die erste Luftpost. Damals war die Luftpost etwas Besonderes und verhältnismäßig teuer.

Heute wird für die Luftpost innerhalb Europas meist kein Sonderzuschlag fällig und die Briefe sind in vielen Fällen binnen 48 Stunden beim Empfänger. Die USA hingegen fordern meistens noch einen Zuschlag. Besonders häufig eingesetzt wird die Luftpost in schwer zugänglichen Regionen mit kaum vorhandener Infrastruktur, wie beispielsweise das australische Outback.

Briefe können nicht nur zu Luft oder über Land transportiert werden, auch über das Wasser finden sie ihren Weg zu den Empfängern. Häufig werden die sogenannten Postschiffe genutzt um Briefe, Pakete und andere Güter auf einsam gelegene Inseln oder überseeische Gebiete zu bringen. Manchmal wird die Post auch über Flüsse transportiert, wie beispielsweise mit den Spreewälder Postkähnen oder auf der Donau. Besonders bekannt ist die Schiffspostlinie der norwegischen Hurtigruten. In Deutschland werden einige Halligen auf regelmäßig per Schiff mit Post versorgt. Schlechter getroffen haben es die Bewohner der abgelegenen Insel Tristan da Cunha im Atlantik, die nur ein Mal im Jahr von einem Postschiff angefahren wird.

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Quellen:

http://www.uni-muenster.de/Forum-Bestandserhaltung/grundlagen/herst-papier.html
http://www.vdbf.org/themen/umwelt/
http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj121/mi121mi06_4
http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj114/ar114063
http://www.historicum.net/themen/medien-und-kommunikation/themen/
http://www.nibuki.de/studies/ref_ge-briefe_15.jhd.pdf
http://www.hamelin-paperbrands.com/groupe-hamelin
http://www.tompla.com/ http://www.bong.de/uber-bong/
http://www.roesslerpapier.de/produkte/hochwertige-korrespondenz

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